Beitrags-Archiv für die Kategory 'Hochschulen und Bildung'

Aktive Nachwuchswerbung – ein “Muss” für unseren Berufsstand

Mittwoch, 2. März 2011 13:20

Schon bald stehen die Abtiurprüfungen an. Zeit also für viele junge Menschen, sich über ihren weiteren beruflichen Lebensweg Gedanken zu machen. Wir würden uns freuen, wenn sich möglichst viele, die Spaß an technischen und naturwissenschaftlichen Themen haben, für ein Ingenieurstudium interessieren würden. Die Kammer ist seit einigen Jahren sehr aktiv, um Schülerinnen und Schülern die Faszination am Ingenieurberuf und den beruflichen Herausforderungen, sich sich dort ergeben, zu vermitteln. Was genau wir tun, das zeigt dieses kurze Interview. Weitere Informationen zu unseren vielfältigen Aktivitäten für Schülerinnen und Schüler (und Lehrkräfte) gibt es hier. Und weil wir natürlich auch während des Studiums und des Berufseinstiegs niemanden alleine lassen, haben wir auch für Studierende und für junge Ingenieurinnen und Ingenieure das passende Angebot parat.
 

 

Thema: Hochschulen und Bildung | Kommentare (0) | Autor:

Wissenschaftsministerium und Ingenieurkammer planen noch engere Zusammenarbeit

Mittwoch, 1. September 2010 10:17

Interview am Rande der Vorstands-Klausurtagung Ende August in Münster.

Thema: Hochschulen und Bildung | Kommentare (0) | Autor:

Sie haben einen tollen Studiengang gewählt!

Montag, 23. November 2009 14:05

Ein herzliches Willkommen allen Erstsemestern in den Studiengängen des Bauingenieur- und Vermessungswesens.

Seit einigen Wochen sind Sie in den Hochschulen unseres Landes dabei, sich die interessante und komplexe Welt des Bauwesens zu erschließen. Sie haben sich für eine Branche entschieden, die beste Berufs- und Karrierechancen bietet – auf allen Kontinenten. In der Ingenieurausbildung nehmen die deutschen Hochschulen eine Spitzenposition ein. Sie dürfen also darauf vertrauen, am Ende des Studiums bestens gerüstet zu sein für die Herausforderungen, die sich Ihnen international bieten.

Gerne möchte ich Ihnen anbieten, sich in allen Fragen, die die Berufsausübung betreffen, an die Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen zu wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Geschäftsstelle stehen Ihnen – wie auch ich und die in unseren Gremien ehrenamtlich tätigen Kolleginnen und Kollegen – für Auskünfte zur Verfügung. Vielleicht schauen Sie auch einmal auf unsere Internetseiten www.ikbaunrw.de und www.kein-ding-ohne-ing.de. Dort sind spezielle Rubriken eingerichtet, in denen wir versucht haben, umfassende Erläuterungen zu allen Fragen zu geben, mit denen sich Studierende und Jungingenieure konfrontiert sehen. Das reicht von der Vermittlung von Praktikumsplätzen über die Erläuterung des Eintragungsprozederes in die von der Kammer geführten Listen bis hin zu Informationen zum Versorgungswerk der Kammer. Und sollten Sie den Eindruck haben, im einen oder anderen Fall fehlen Informationen: Geben Sie uns bitte Bescheid!

Sie haben Ihr Studium in einer bildungspolitisch turbulenten Zeit begonnen. Wir wissen um die Probleme, die sich mit der Einführung der Bachelor- und Masterabschlüsse ergeben haben. In der Regel werden Ihre Semester bis zum Bachelor-Abschluss vollgepackt sein mit Vorlesungen und Seminaren. Suchen Sie von Anfang an den Kontakt mit Studienkollegen und zu Ingenieurbüros, in denen Sie Praktika absolvieren können. Das wird Ihnen die Arbeit erleichtern. Und der Bezug zur Praxis schon während des Studiums motiviert ungemein. Es ist nichts ungewöhnliches, heutzutage einen Arbeitsvertrag schon vor dem Studienabschluss in der Tasche zu haben. Denn gut ausgebildete Ingenieure werden in der Branche händeringend gesucht.

Auch wenn es pathetisch klingt: Der Beruf des Ingenieurs ist nicht nur schön und abwechslungsreich. Er hat auch große Bedeutung für das Funktionieren unserer Gesellschaft insgesamt. Wir Ingenieure des Bauingenieur- und Vermessungswesens behaupten zurecht, dass ohne unser Wirken nichts funktionieren würde: Gut ausgebaute Verkehrswege für Personen- und Güterverkehr, intelligente, sichere und energiesparende Gebäude, die Versorgung mit Trinkwasser, die Entsorgung und Reinigung des Abwassers, Strom aus der Steckdose und mobiles Internet – all das sind keine Selbstverständlichkeiten. Dahinter stecken intelligente Ingenieure, die ihr Wissen und Können dafür einsetzen, dass Wirtschaft und Gesellschaft reibungslos funktionieren: Kein Ding ohne ING. – das Motto unserer Imagekampagne trifft es genau!

Wenn Sie sich die ganze Bandbreite Ihrer später möglichen Tätigkeiten genau anschauen möchten, oder wenn Sie Familie und Freunden zeigen möchten, was Sie jetzt eigentlich genau studieren, dann finden Sie kompakte Informationen und zahlreiche Bilder auf unserer Kampagnenseite www.kein-ding-ohne-ing.de.

Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus der Kammer wünsche ich Ihnen einen guten Start ins Studium. Ich würde mich freuen, wenn wir uns einmal persönlich begegnen würden: in der Geschäftsstelle, bei einer unserer Veranstaltungen, bei einem beruflichen Projekt, an dem Sie mitarbeiten – oder auf der Baustelle.


Thema: Hochschulen und Bildung | Kommentare (0) | Autor:

Droht Deutschland eine Bildungskrise?

Donnerstag, 15. Oktober 2009 12:38

Leider hat man den Eindruck, die Verantwortlichen wollen es schon gar nicht mehr hören. Und es mehren sich auch die Stimmen, die sagen: Schon wieder eine Bildungsstudie? Es ist richtig: Im Bildungssektor wird – von IGLU über PISA bis zur OECD-Studie – viel untersucht und evaluiert. Ich finde das gut und wichtig!

Die meisten Länder wollen genau wissen, wo sie stehen. Sie brauchen die durch Bildungsstudien ermittelten Fakten, um ihre künftige Bildungspolitik strategisch zu planen. Denn um nichts anderes geht es: Was muss ein Land tun, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben? Es muss permanent daran arbeiten, besser zu werden. Einen wichtigen Beitrag hierzu leisten die Schulen und Hochschulen. Daher dürfte es selbstverständlich sein, dass nur dann qualifizierte Absolventen für die Berufswelt – egal ob in der Praxis oder in der Forschung und Wissenschaft – zur Verfügung stehen, wenn an zeit- und bedarfsgemäß ausgestatteten Schulen und Hochschulen gelehrt werden kann.

Das ist das Wunschbild. Wie die Ergebnisse nahezu aller Bildungsstudien der vergangenen Jahre jedoch zeigen, ist Deutschland davon weit entfernt. Ich frage mich, warum das so ist. Nirgends differieren wohl Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung so sehr wie in der deutschen Bildungspolitik. Selbst miserable Rankings werden schöngeredet, bis die Aufmerksamkeit der Medien erlischt. Geändert wird anschließend jedoch wenig. Ist den Beteiligten eigentlich klar, dass sie damit die Zukunftsfähigkeit unseres Landes aufs Spiel setzen?

Damit wir uns richtig verstehen: Ich schätze das persönliche Engagement der meisten Lehrerinnen und Lehrer, Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer. Sie leisten meist sehr gute Arbeit. Aber auch sie können ihr Engagement eben nur innerhalb der Rahmenbedingungen frei entfalten, die ihnen durch die Politik bzw. die Träger der Schulen und Hochschulen gesetzt werden. Und diese Rahmen sind zu eng gesteckt.

Die neueste Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) belegt zusätzlich eindeutig: Deutschland investiert zu wenig in seine Zukunft. Ich befürchte, dass der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise schon bald eine Bildungskrise folgt. Deren Auswirkungen für unser Land werden noch verheerender sein als das derzeitige Konjunkturtief. Wir brauchen effektivere Schulsysteme, eine bessere Ausstattung der Hochschulen und bessere Personalschlüssel an Schulen und Hochschulen.

Mathematik, Naturwissen- und Ingenieurwissenschaften sind Grundlagendisziplinen, die wirtschaftlichen Fortschritt und internationale Wettbewerbsfähigkeit durch Forschung, Entwicklung und Innovationen ermöglichen. Ergänzt durch Soft Skills und Fremdsprachenkenntnisse geben sie Ingenieuren und Naturwissenschaftlern die notwendigen kommunikativen und gesellschaftlichen Kompetenzen und lassen sie international konkurrenzfähig bleiben.

Wir sollten konzentriert daran arbeiten, den Stellenwert von Ingenieuren in unserer Gesellschaft weiter zu fördern und auszubauen. Und wir sollten beginnen, Bildungspolitik als das zu betrachten, was sie in Wirklichkeit ist: Der wichtigste Baustein für die Sicherung der Zukunft unseres Landes.

Lesen sie hierzu auch die Pressemitteilung der IK-Bau NRW vom 10. September 2009.


Thema: Hochschulen und Bildung | Kommentare (0) | Autor:

Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes