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	<title>Kommentare f&#252;r </title>
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		<title>Kommentar zu Unabh&#228;ngigkeit: Ein hohes Gut – und ein Muss bei der &#220;berwachung von Sarah.K</title>
		<link>http://www.ikbaunrw-blog.de/sicherheit/unabhaengigkeit-ein-hohes-gut-und-ein-muss-bei-der-ueberwachung/comment-page-1#comment-54</link>
		<dc:creator>Sarah.K</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 12:49:51 +0000</pubDate>
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		<description>&#220;berwachung muss zu einem gewissen Ma&#223; immer vorhanden sein, dass zeichnet sich in den Vorkommnissen ja schon ab. Die h&#228;tten durch bessere Kontrolle vermieden werden k&#246;nnen. Deswegegen liegt wohl der Ball auf der Seite der Politiker, welche vielleicht mal mehr Geld f&#252;r &#220;berwachung an RICHTIGEN stellen investieren sollten, nicht um die Gesellschaft in jeder Faser ihres Seins zu &#252;berwachen sondern Als Sicherheit f&#252;r diese.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;berwachung muss zu einem gewissen Ma&#223; immer vorhanden sein, dass zeichnet sich in den Vorkommnissen ja schon ab. Die h&#228;tten durch bessere Kontrolle vermieden werden k&#246;nnen. Deswegegen liegt wohl der Ball auf der Seite der Politiker, welche vielleicht mal mehr Geld f&#252;r &#220;berwachung an RICHTIGEN stellen investieren sollten, nicht um die Gesellschaft in jeder Faser ihres Seins zu &#252;berwachen sondern Als Sicherheit f&#252;r diese.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein engagierter Berufsstand braucht eine leistungsstarke Kammer von Dr.-Ing. Heinrich Bökamp</title>
		<link>http://www.ikbaunrw-blog.de/allgemein/ein-engagierter-berufsstand-braucht-eine-leistungsstarke-kammer/comment-page-1#comment-53</link>
		<dc:creator>Dr.-Ing. Heinrich Bökamp</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 11:37:28 +0000</pubDate>
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		<description>Herr Klose, die Kammer betreibt keine Lobbyarbeit f&#252;r &quot;ein paar Mitglieder&quot;, sondern f&#252;r alle Ingenieurinnen und Ingenieure des Bau- und Vermessungswesens in NRW. Das liegt unter anderem daran, dass alle Verb&#228;nde, alle Berufssparten und damit eben auch alle Interessen in den Kammergremien vertreten sind und dort ihren Einfluss geltend machen.

Ihre Pauschalkritik an &quot;den Politikern&quot; kann ich nicht teilen. Politiker sind von den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern gew&#228;hlt und damit demokratisch legitimiert - warum sollten sie nicht ernst genommen werden? Nat&#252;rlich kann es sein, dass Ihnen die politischen Inhalte nicht passen. Dann haben Sie alle M&#246;glichkeiten, selbst politisch und gesellschaftlich aktiv zu werden und daf&#252;r zu sorgen, dass sich Ihre Vorstellungen durchsetzen. Sei es, dass Sie in einer Partei, einem Verband oder eine W&#228;hlergruppierung aktiv werden und f&#252;r Ihre Ideen werben, oder sei es, dass Sie sich selbst um ein politisches Amt oder Mandat bewerben und es in Ihrem Sinne &quot;besser machen&quot; als die, die derzeit in politischer Verantwortung stehen. Wenn Ihnen etwas nicht passt: Engagieren Sie sich und machen Sie es anders!

Bez&#252;glich der Energieeinsparung bin ich ganz Ihrer Ansicht. Wir haben uns als Kammer &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.ikbaunrw.de/Pressemeldungen.617.0.html?ID=742282&quot;&gt;hierzu schon vor geraumer Zeit ge&#228;u&#223;ert&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; und wir machen uns &#252;berall dort, wo es uns m&#246;glich ist, f&#252;r angemessene, fachlich sinnvolle und auch wirtschaftlich vertretbare Vorschriften und L&#246;sungen im Bauwesen stark. Dies d&#252;rfte ganz im Sinne der von Ihnen eingeforderten ganzheitlichen Betrachtungsweise sein.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Klose, die Kammer betreibt keine Lobbyarbeit f&#252;r &#8220;ein paar Mitglieder&#8221;, sondern f&#252;r alle Ingenieurinnen und Ingenieure des Bau- und Vermessungswesens in NRW. Das liegt unter anderem daran, dass alle Verb&#228;nde, alle Berufssparten und damit eben auch alle Interessen in den Kammergremien vertreten sind und dort ihren Einfluss geltend machen.</p>
<p>Ihre Pauschalkritik an &#8220;den Politikern&#8221; kann ich nicht teilen. Politiker sind von den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern gew&#228;hlt und damit demokratisch legitimiert &#8211; warum sollten sie nicht ernst genommen werden? Nat&#252;rlich kann es sein, dass Ihnen die politischen Inhalte nicht passen. Dann haben Sie alle M&#246;glichkeiten, selbst politisch und gesellschaftlich aktiv zu werden und daf&#252;r zu sorgen, dass sich Ihre Vorstellungen durchsetzen. Sei es, dass Sie in einer Partei, einem Verband oder eine W&#228;hlergruppierung aktiv werden und f&#252;r Ihre Ideen werben, oder sei es, dass Sie sich selbst um ein politisches Amt oder Mandat bewerben und es in Ihrem Sinne &#8220;besser machen&#8221; als die, die derzeit in politischer Verantwortung stehen. Wenn Ihnen etwas nicht passt: Engagieren Sie sich und machen Sie es anders!</p>
<p>Bez&#252;glich der Energieeinsparung bin ich ganz Ihrer Ansicht. Wir haben uns als Kammer <strong><a href="http://www.ikbaunrw.de/Pressemeldungen.617.0.html?ID=742282">hierzu schon vor geraumer Zeit ge&#228;u&#223;ert</a></strong> und wir machen uns &#252;berall dort, wo es uns m&#246;glich ist, f&#252;r angemessene, fachlich sinnvolle und auch wirtschaftlich vertretbare Vorschriften und L&#246;sungen im Bauwesen stark. Dies d&#252;rfte ganz im Sinne der von Ihnen eingeforderten ganzheitlichen Betrachtungsweise sein.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Ein engagierter Berufsstand braucht eine leistungsstarke Kammer von Daniel Klose</title>
		<link>http://www.ikbaunrw-blog.de/allgemein/ein-engagierter-berufsstand-braucht-eine-leistungsstarke-kammer/comment-page-1#comment-52</link>
		<dc:creator>Daniel Klose</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 20:58:56 +0000</pubDate>
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		<description>Kammer ja, aber keine Lobbyarbeit f&#252;r ein paar Mitglieder. Es gibt heute keine Politiker mehr die den Souverain ernst nehmen, sondern ihn bevormunden.
Die Kammer sollt mehr an der Verschlankung des &quot;Bauens&quot; in jeglicher hinsicht arbeiten.
Energieeinsparung um jeden Preis ist nicht gewollt, hier sind Ideen gefragt die bezahlbar f&#252;r den B&#252;rger sind.Ich pers&#246;nliche die alten Ingenieurtugenden einer ganzheitlichen Betrachtung und den Blick in die Zukunft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kammer ja, aber keine Lobbyarbeit f&#252;r ein paar Mitglieder. Es gibt heute keine Politiker mehr die den Souverain ernst nehmen, sondern ihn bevormunden.<br />
Die Kammer sollt mehr an der Verschlankung des &#8220;Bauens&#8221; in jeglicher hinsicht arbeiten.<br />
Energieeinsparung um jeden Preis ist nicht gewollt, hier sind Ideen gefragt die bezahlbar f&#252;r den B&#252;rger sind.Ich pers&#246;nliche die alten Ingenieurtugenden einer ganzheitlichen Betrachtung und den Blick in die Zukunft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Unabh&#228;ngigkeit: Ein hohes Gut – und ein Muss bei der &#220;berwachung von Dr.-Ing. Heinrich Bökamp</title>
		<link>http://www.ikbaunrw-blog.de/sicherheit/unabhaengigkeit-ein-hohes-gut-und-ein-muss-bei-der-ueberwachung/comment-page-1#comment-49</link>
		<dc:creator>Dr.-Ing. Heinrich Bökamp</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 11:11:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ikbaunrw-blog.de/?p=139#comment-49</guid>
		<description>Vielen Dank f&#252;r die Ihre Kommentare – ich freue mich auf weitere Meinungs&#228;u&#223;erungen zu diesem wichtigen Thema!
---
&lt;strong&gt;@ Herr Schauf&lt;/strong&gt;
Vielen Dank f&#252;r ihre Anregung. Der Hinweis, den Fokus eher auf den Begriff Versagenswahrscheinlichkeit zu legen, halte ich f&#252;r eine sehr gute Idee. Auch das beste Sicherheitskonzept kann nicht 100% Sicherheit versprechen. Unsere Aufgabe muss es sein, so nahe wie m&#246;glich an die gew&#252;nschten 100% heranzukommen. Das schaffen wir nur, wenn wir kompetent, kritisch und unabh&#228;ngig jeden Schritt insbesondere auch bei der Ausf&#252;hrung begleiten. Und wenn jeder, wie Sie richtig anmerken, an seiner Stelle Verantwortung &#252;bernimmt: Planer, Bauausf&#252;hrende, Bau&#252;berwachende und alle anderen Akteure. Und zwar rechtzeitig. Im Nachhinein „Verantwortung zu &#252;bernehmen“ (wie das dann ja oft genannt wird), ist zwar konsequent und richtig, bringt uns in der Sache aber nicht weiter. 
Wir werden in der n&#228;chsten Zeit viel Einsatz zeigen m&#252;ssen, um die Vorteile des bew&#228;hrten Sicherheitskonzeptes im Bauwesen den weniger Sachkundigen nahe zu bringen. Dabei kommt es sehr darauf an, Vertrauen in dieses Konzept zu f&#246;rdern. Wie wir wissen, ist eine 1,0-fache Sicherheit ebenso wenig m&#246;glich wie ein &#252;bertrieben hoher Sicherheitsabstand gegen Versagen. Wenn die Aufkl&#228;rung gelingt, wird hoffentlich nicht mehr so oft der Einwand kommen: „Es f&#228;llt ja nichts um!“ Es muss klar werden, dass bereits bei Unterschreitung des von Gesetz geforderten Sicherheitsabstandes ein Mangel vorliegt und die Standsicherheit des Tragwerkes beeintr&#228;chtigt ist. Dieser Mangel darf nicht, wie oft geschehen, als Sch&#246;nheitsfehler bewertet werden, sondern muss unzweifelhaft als Beginn der Gef&#228;hrdung von Leib und Leben der Bewohner bzw. Nutzer eingestuft werden. 
---
&lt;strong&gt;@ Herr Mamrot&lt;/strong&gt;
Vielen Dank f&#252;r Ihre zustimmenden Worte. Transparenz ist ein wichtiges Thema, und ich bin vollkommen Ihrer Ansicht, dass eine unabh&#228;ngige Bau&#252;berwachung durch eine Pflicht zur Offenlegung erg&#228;nzt werden k&#246;nnte. Wann, wie und in welchem Umfang, das sollten wir gemeinsam weiter er&#246;rtern. Ihren Vorschlag, in bestimmten F&#228;llen eine Instanz mit Moderationsfunktion einzusetzen, halte ich f&#252;r sehr &#252;berlegenswert. Detaillierter m&#246;chte ich auf die Loveparade-Ereignisse an dieser Stelle noch nicht eingehen, sondern die konkreten Untersuchungsergebnisse abwarten. Momentan ist das wohl eher noch ein Dickicht aus Spekulationen und Schuldzuweisungen, das sich erst noch lichten muss.
In einem meiner n&#228;chsten Beitr&#228;ge werde ich mich zum Thema „Transparenz in der Vergabe“ &#228;u&#223;ern. Denn in der Tat muss sich eine Auftragsvergabe prim&#228;r an der Leistung orientieren und nicht am Preis (und der von Ihnen angesprochenen „Risikoakzeptanz“).
Wir werden gerade in den Vergabeprozessen Verbesserungen nur erreichen, wenn weitgehende Transparenz vereinbart bzw. gesetzlich vorgeschrieben wird. Dies hilft nicht nur der Kammer, ihrer Mitwirkungspflicht gerecht zu werden, sondern sorgt auch im Kollegenkreis f&#252;r mehr &#220;bersicht und Einblick in das unverantwortliche Handeln Einzelner.
---
&lt;strong&gt;@Herr Haack&lt;/strong&gt;
Der Ist-Zustand ist an vielen Stellen das Problem. Wir k&#246;nnen hier nicht stillschweigend abwarten, bis andere etwas unternehmen. Auch wenn unser Beitrag noch so klein ist, wir sind gefordert, und zwar nicht nur die „offizielle“ Kammer, sondern jeder Einzelne von uns. Genau deshalb pochen wir ja darauf, dass Sicherheit nicht verhandelbar sein darf, weil sie sonst eben schlichtweg nicht mehr existiert. Mit all den tragischen Folgen, die Sie nennen. Aus diesem Grund m&#252;ssen wir gegen ein „weiter so“ angehen, und ich weigere mich zu akzeptieren, dass uns das nicht gelingt. Denn das w&#228;re ein Armutszeugnis f&#252;r unseren Berufsstand. Zumindest wir sind n&#228;mlich f&#228;hig, Fakten zu analysieren und aus Ereignissen zu lernen. Selbst aus solchen, f&#252;r die wir nicht unmittelbar verantwortlich sind.
---
&lt;strong&gt;@ Herr Pietsch&lt;/strong&gt;
Sie haben recht: Viel zu h&#228;ufig findet das bew&#228;hrte Vier-Augen-Prinzip keine Anwendung. Mittlerweile entsteht auch an immer mehr Stellen eine gewisse Nachdenklichkeit, ob die Liberalisierung an dieser Stelle wirklich ihr Ziel erreicht. Deshalb fordern wir die Wiedereinf&#252;hrung des Vier-Augen Prinzips als Regelfall, es muss dann von den Beteiligten durchg&#228;ngig mit Leben gef&#252;llt werden. Nat&#252;rlich m&#252;ssen wir erreichen, dass Bauherren, die oft bautechnische Laien sind, umfassend beraten werden – hinsichtlich der Kosten, aber vor allem hinsichtlich der notwendigen Ma&#223;nahmen, zu denen selbstverst&#228;ndlich auch die Baugrunduntersuchung geh&#246;ren kann. Ob oder ob nicht, dass muss der kompetente Planer als Treuh&#228;nder des Bauherrn entscheiden.
---
&lt;strong&gt;@ Herr R&#252;menapp&lt;/strong&gt;
Zu dieser Praxis kann ich Sie nur begl&#252;ckw&#252;nschen! Sie zeigen damit, dass Sie wissen, wo Verantwortung beginnt und wie sie gelebt werden kann. Im Ergebnis leisten Sie damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Sicherheit und des Verbraucherschutzes der sp&#228;teren Bewohner oder Nutzer. Vielen Dank!  
---
&lt;strong&gt;@ Herr Robrecht&lt;/strong&gt;
Da sprechen Sie einen wichtigen Punkt an: Entscheidend ist die Qualifikation der Person, die &#252;berwacht. Meiner Ansicht nach kann diese sowohl in der Bauverwaltung als auch in Ingenieurb&#252;ros besch&#228;ftigt sein. Wichtig ist, dass sie mit dem praktischen Baugeschehen vertraut ist und nah am Baugeschehen ist. &#220;berwachung vom Schreibtisch geht nicht! Man kann ein Bauvorhaben auch nicht nach standardisiertem Schema &#252;berwachen, wie man beispielsweise eine Kaffeemaschine testet. Dazu ist unser Metier viel zu vielschichtig und zu komplex. Wir haben es stets mit Unikaten zu tun.
Wir pl&#228;dieren &#252;brigens seit langem daf&#252;r, dass wichtige Positionen gerade in der Bauverwaltung mit baufachlich qualifizierten Personen besetzt werden. Wir brauchen an dieser Stelle Ansprechpartner mit Fachwissen, sonst ist ein konstruktiver Austausch nicht m&#246;glich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank f&#252;r die Ihre Kommentare – ich freue mich auf weitere Meinungs&#228;u&#223;erungen zu diesem wichtigen Thema!<br />
&#8212;<br />
<strong>@ Herr Schauf</strong><br />
Vielen Dank f&#252;r ihre Anregung. Der Hinweis, den Fokus eher auf den Begriff Versagenswahrscheinlichkeit zu legen, halte ich f&#252;r eine sehr gute Idee. Auch das beste Sicherheitskonzept kann nicht 100% Sicherheit versprechen. Unsere Aufgabe muss es sein, so nahe wie m&#246;glich an die gew&#252;nschten 100% heranzukommen. Das schaffen wir nur, wenn wir kompetent, kritisch und unabh&#228;ngig jeden Schritt insbesondere auch bei der Ausf&#252;hrung begleiten. Und wenn jeder, wie Sie richtig anmerken, an seiner Stelle Verantwortung &#252;bernimmt: Planer, Bauausf&#252;hrende, Bau&#252;berwachende und alle anderen Akteure. Und zwar rechtzeitig. Im Nachhinein „Verantwortung zu &#252;bernehmen“ (wie das dann ja oft genannt wird), ist zwar konsequent und richtig, bringt uns in der Sache aber nicht weiter.<br />
Wir werden in der n&#228;chsten Zeit viel Einsatz zeigen m&#252;ssen, um die Vorteile des bew&#228;hrten Sicherheitskonzeptes im Bauwesen den weniger Sachkundigen nahe zu bringen. Dabei kommt es sehr darauf an, Vertrauen in dieses Konzept zu f&#246;rdern. Wie wir wissen, ist eine 1,0-fache Sicherheit ebenso wenig m&#246;glich wie ein &#252;bertrieben hoher Sicherheitsabstand gegen Versagen. Wenn die Aufkl&#228;rung gelingt, wird hoffentlich nicht mehr so oft der Einwand kommen: „Es f&#228;llt ja nichts um!“ Es muss klar werden, dass bereits bei Unterschreitung des von Gesetz geforderten Sicherheitsabstandes ein Mangel vorliegt und die Standsicherheit des Tragwerkes beeintr&#228;chtigt ist. Dieser Mangel darf nicht, wie oft geschehen, als Sch&#246;nheitsfehler bewertet werden, sondern muss unzweifelhaft als Beginn der Gef&#228;hrdung von Leib und Leben der Bewohner bzw. Nutzer eingestuft werden.<br />
&#8212;<br />
<strong>@ Herr Mamrot</strong><br />
Vielen Dank f&#252;r Ihre zustimmenden Worte. Transparenz ist ein wichtiges Thema, und ich bin vollkommen Ihrer Ansicht, dass eine unabh&#228;ngige Bau&#252;berwachung durch eine Pflicht zur Offenlegung erg&#228;nzt werden k&#246;nnte. Wann, wie und in welchem Umfang, das sollten wir gemeinsam weiter er&#246;rtern. Ihren Vorschlag, in bestimmten F&#228;llen eine Instanz mit Moderationsfunktion einzusetzen, halte ich f&#252;r sehr &#252;berlegenswert. Detaillierter m&#246;chte ich auf die Loveparade-Ereignisse an dieser Stelle noch nicht eingehen, sondern die konkreten Untersuchungsergebnisse abwarten. Momentan ist das wohl eher noch ein Dickicht aus Spekulationen und Schuldzuweisungen, das sich erst noch lichten muss.<br />
In einem meiner n&#228;chsten Beitr&#228;ge werde ich mich zum Thema „Transparenz in der Vergabe“ &#228;u&#223;ern. Denn in der Tat muss sich eine Auftragsvergabe prim&#228;r an der Leistung orientieren und nicht am Preis (und der von Ihnen angesprochenen „Risikoakzeptanz“).<br />
Wir werden gerade in den Vergabeprozessen Verbesserungen nur erreichen, wenn weitgehende Transparenz vereinbart bzw. gesetzlich vorgeschrieben wird. Dies hilft nicht nur der Kammer, ihrer Mitwirkungspflicht gerecht zu werden, sondern sorgt auch im Kollegenkreis f&#252;r mehr &#220;bersicht und Einblick in das unverantwortliche Handeln Einzelner.<br />
&#8212;<br />
<strong>@Herr Haack</strong><br />
Der Ist-Zustand ist an vielen Stellen das Problem. Wir k&#246;nnen hier nicht stillschweigend abwarten, bis andere etwas unternehmen. Auch wenn unser Beitrag noch so klein ist, wir sind gefordert, und zwar nicht nur die „offizielle“ Kammer, sondern jeder Einzelne von uns. Genau deshalb pochen wir ja darauf, dass Sicherheit nicht verhandelbar sein darf, weil sie sonst eben schlichtweg nicht mehr existiert. Mit all den tragischen Folgen, die Sie nennen. Aus diesem Grund m&#252;ssen wir gegen ein „weiter so“ angehen, und ich weigere mich zu akzeptieren, dass uns das nicht gelingt. Denn das w&#228;re ein Armutszeugnis f&#252;r unseren Berufsstand. Zumindest wir sind n&#228;mlich f&#228;hig, Fakten zu analysieren und aus Ereignissen zu lernen. Selbst aus solchen, f&#252;r die wir nicht unmittelbar verantwortlich sind.<br />
&#8212;<br />
<strong>@ Herr Pietsch</strong><br />
Sie haben recht: Viel zu h&#228;ufig findet das bew&#228;hrte Vier-Augen-Prinzip keine Anwendung. Mittlerweile entsteht auch an immer mehr Stellen eine gewisse Nachdenklichkeit, ob die Liberalisierung an dieser Stelle wirklich ihr Ziel erreicht. Deshalb fordern wir die Wiedereinf&#252;hrung des Vier-Augen Prinzips als Regelfall, es muss dann von den Beteiligten durchg&#228;ngig mit Leben gef&#252;llt werden. Nat&#252;rlich m&#252;ssen wir erreichen, dass Bauherren, die oft bautechnische Laien sind, umfassend beraten werden – hinsichtlich der Kosten, aber vor allem hinsichtlich der notwendigen Ma&#223;nahmen, zu denen selbstverst&#228;ndlich auch die Baugrunduntersuchung geh&#246;ren kann. Ob oder ob nicht, dass muss der kompetente Planer als Treuh&#228;nder des Bauherrn entscheiden.<br />
&#8212;<br />
<strong>@ Herr R&#252;menapp</strong><br />
Zu dieser Praxis kann ich Sie nur begl&#252;ckw&#252;nschen! Sie zeigen damit, dass Sie wissen, wo Verantwortung beginnt und wie sie gelebt werden kann. Im Ergebnis leisten Sie damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Sicherheit und des Verbraucherschutzes der sp&#228;teren Bewohner oder Nutzer. Vielen Dank!<br />
&#8212;<br />
<strong>@ Herr Robrecht</strong><br />
Da sprechen Sie einen wichtigen Punkt an: Entscheidend ist die Qualifikation der Person, die &#252;berwacht. Meiner Ansicht nach kann diese sowohl in der Bauverwaltung als auch in Ingenieurb&#252;ros besch&#228;ftigt sein. Wichtig ist, dass sie mit dem praktischen Baugeschehen vertraut ist und nah am Baugeschehen ist. &#220;berwachung vom Schreibtisch geht nicht! Man kann ein Bauvorhaben auch nicht nach standardisiertem Schema &#252;berwachen, wie man beispielsweise eine Kaffeemaschine testet. Dazu ist unser Metier viel zu vielschichtig und zu komplex. Wir haben es stets mit Unikaten zu tun.<br />
Wir pl&#228;dieren &#252;brigens seit langem daf&#252;r, dass wichtige Positionen gerade in der Bauverwaltung mit baufachlich qualifizierten Personen besetzt werden. Wir brauchen an dieser Stelle Ansprechpartner mit Fachwissen, sonst ist ein konstruktiver Austausch nicht m&#246;glich.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Unabh&#228;ngigkeit: Ein hohes Gut – und ein Muss bei der &#220;berwachung von Horst Dronia</title>
		<link>http://www.ikbaunrw-blog.de/sicherheit/unabhaengigkeit-ein-hohes-gut-und-ein-muss-bei-der-ueberwachung/comment-page-1#comment-48</link>
		<dc:creator>Horst Dronia</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 17:25:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ikbaunrw-blog.de/?p=139#comment-48</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Dr. B&#246;kamp,
Ihr Thema, Vier-Augen-Prinzip, ist in der heutigen Zeit, wo die rasanten Entwicklungen in der Gesellschaft zu einem Gier-Geiz-Syndrom gef&#252;hrt haben, besonders erforderlich.

&#220;berall und besonders im Bauwesen, nein im Ingenieurwesen allgemein, ist man str&#228;flich von dem 4-Augen-Prinzip abgewichen.

Nicht nur die Sch&#228;den beim Einfamilienhaus, sondern auch die Sch&#228;den im Industrie-/ Ingenieurbau zeigen, dass die Gier, der Geiz verbunden mit dem Kosten- und Zeitdruck die Qualit&#228;t der Leistungen in der Gesellschaft allgemein und besonders im Ingenieurwesen gesunken ist.
Im Ingenieurbau selbst (Kraftwerke, U-Bahnbau etc.) ist meistens ein sogenannter Pr&#252;f-Ingenieur /Institut vorhanden, trotzdem passieren diese Unf&#228;lle mit Toten.
Die erste Reaktion bei solchen Unf&#228;llen ist nicht die Kontrolle mit dem
„Vier-Augen-Prinzip“, sonder der Ruf nach versch&#228;rften und erweiterten Gesetzen und nach verbesserten technischen Vorschriften. Dies impliziert aber, dass die Ingenieure der Neuzeit das Denken verlernt haben oder man kann auch sagen:
das Top-Management aus Industrie und Politik w&#252;schen nicht ein eigenst&#228;ndiges Denken mit einer kompetenten Kontrolle des „Vier-Augen-Prinzip“, siehe Bundesbahn, Klimaschutz etc. und bleibt nicht auf das Ingenieurwesen beschr&#228;nkt.

In den Fachzeitschriften, des Ingenieurwesens hei&#223;t es, wir haben „das Konstruieren“ verlernt.
Dies mag zwar zutreffen, aber die Ursachen sind damit nicht gekl&#228;rt. Hier haben m. E. die Lehranstalten, Universit&#228;ten mit ihren K&#246;rperschaften verlernt das n&#246;tige Wissen zu vermitteln und nicht gezeigt wie man die Theorie in die Praxis und Wirklichkeit
umsetzt.

Die Gesellschaft mit dem Kosten- und Zeitdruck tut ihr &#252;briges dazu.
Der Computer sollte eigentlich ein Werkzeug und Hilfsmittel sein “f&#252;r den Ingenieur”. Heute ist es anders herum, das Hilfsmittel ist der Mensch, als Ingenieur – und an diesem Miss-Stand hat die Politik/Gesellschaft ihren gro&#223;en Anteil, aber auch die Ingenieur-Kammern k&#246;nnen sich nicht von allem freisprechen.
Meine Kritik soll zum Nachdenken anregen und keine Schuldzuweisung oder Ma&#223;regelung sein, was ich hoffe eingehalten zu haben.

Das “Vier-Augen-Prinzip” und dann noch im Sinne des Ingenieur-Gedanken ist m. E. unersetzbar.
Zum Schluss noch etwas aus der Praxis:
Beim besagten Kraftwerk durfte ich Anschl&#252;sse mit „der Handstatik“ nachrechnen.

Die Frage des Auftraggebers: “k&#246;nnen Sie noch mit der Hand rechnen?- Statik machen.”

Die Fehler, Sch&#228;den mit Toten sind trotz Pr&#252;fer, Qualit&#228;tsmanagement, Bau- und Sicherheits&#252;berwachung etc. eingetreten, warum?, das m&#252;sste analysiert werden.

Der Einsturz bei der U-Bahn wurde zuerst mit fehlenden den techn. Vorschriften, dann den diebischen Hilfsarbeitern begr&#252;ndet – so konnte man in der Presse lesen -
nicht mit Fehlleistungen von Ingenieuren aus Verwaltung und Wirtschaft. Tragisch bei diesen Vorf&#228;llen h&#246;rt man in der Fachwelt sp&#246;ttisch: „die Gutachter und Gerichte werden es richten“.
Die Vorschriften sind nach meinem Kenntnisstand alle mal ausreichend. Woran es fehlt ist „der Wille zum ingenieurm&#228;&#223;igen Denken” und Verantwortung tragen, dazu
braucht man das „Vier-Augen-Prinzip”, ein allwissendes g&#246;ttliches Genie ist der Ingenieur nicht, das sind andere.

Noch ein Res&#252;mee, in der Praxis – Industrie- und Ingenieurbau habe ich als sogenannter Einzelk&#228;mpfer sehr darauf geachtet, dass ich gute und unabh&#228;ngige Pr&#252;f-Ingenieure auf der Gegenseite, der &#220;berwachung, angeh&#246;rten.
Das Thema ist sehr umfangreich und an diesem Ort schwer ernsthaft zu diskutieren.
Ich hoffe, dass meine spontanen Gedanken hierzu helfen, das „Vier-Augen-Prinzip” zu erhalten .
Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en
horst dronia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dr. B&#246;kamp,<br />
Ihr Thema, Vier-Augen-Prinzip, ist in der heutigen Zeit, wo die rasanten Entwicklungen in der Gesellschaft zu einem Gier-Geiz-Syndrom gef&#252;hrt haben, besonders erforderlich.</p>
<p>&#220;berall und besonders im Bauwesen, nein im Ingenieurwesen allgemein, ist man str&#228;flich von dem 4-Augen-Prinzip abgewichen.</p>
<p>Nicht nur die Sch&#228;den beim Einfamilienhaus, sondern auch die Sch&#228;den im Industrie-/ Ingenieurbau zeigen, dass die Gier, der Geiz verbunden mit dem Kosten- und Zeitdruck die Qualit&#228;t der Leistungen in der Gesellschaft allgemein und besonders im Ingenieurwesen gesunken ist.<br />
Im Ingenieurbau selbst (Kraftwerke, U-Bahnbau etc.) ist meistens ein sogenannter Pr&#252;f-Ingenieur /Institut vorhanden, trotzdem passieren diese Unf&#228;lle mit Toten.<br />
Die erste Reaktion bei solchen Unf&#228;llen ist nicht die Kontrolle mit dem<br />
„Vier-Augen-Prinzip“, sonder der Ruf nach versch&#228;rften und erweiterten Gesetzen und nach verbesserten technischen Vorschriften. Dies impliziert aber, dass die Ingenieure der Neuzeit das Denken verlernt haben oder man kann auch sagen:<br />
das Top-Management aus Industrie und Politik w&#252;schen nicht ein eigenst&#228;ndiges Denken mit einer kompetenten Kontrolle des „Vier-Augen-Prinzip“, siehe Bundesbahn, Klimaschutz etc. und bleibt nicht auf das Ingenieurwesen beschr&#228;nkt.</p>
<p>In den Fachzeitschriften, des Ingenieurwesens hei&#223;t es, wir haben „das Konstruieren“ verlernt.<br />
Dies mag zwar zutreffen, aber die Ursachen sind damit nicht gekl&#228;rt. Hier haben m. E. die Lehranstalten, Universit&#228;ten mit ihren K&#246;rperschaften verlernt das n&#246;tige Wissen zu vermitteln und nicht gezeigt wie man die Theorie in die Praxis und Wirklichkeit<br />
umsetzt.</p>
<p>Die Gesellschaft mit dem Kosten- und Zeitdruck tut ihr &#252;briges dazu.<br />
Der Computer sollte eigentlich ein Werkzeug und Hilfsmittel sein “f&#252;r den Ingenieur”. Heute ist es anders herum, das Hilfsmittel ist der Mensch, als Ingenieur – und an diesem Miss-Stand hat die Politik/Gesellschaft ihren gro&#223;en Anteil, aber auch die Ingenieur-Kammern k&#246;nnen sich nicht von allem freisprechen.<br />
Meine Kritik soll zum Nachdenken anregen und keine Schuldzuweisung oder Ma&#223;regelung sein, was ich hoffe eingehalten zu haben.</p>
<p>Das “Vier-Augen-Prinzip” und dann noch im Sinne des Ingenieur-Gedanken ist m. E. unersetzbar.<br />
Zum Schluss noch etwas aus der Praxis:<br />
Beim besagten Kraftwerk durfte ich Anschl&#252;sse mit „der Handstatik“ nachrechnen.</p>
<p>Die Frage des Auftraggebers: “k&#246;nnen Sie noch mit der Hand rechnen?- Statik machen.”</p>
<p>Die Fehler, Sch&#228;den mit Toten sind trotz Pr&#252;fer, Qualit&#228;tsmanagement, Bau- und Sicherheits&#252;berwachung etc. eingetreten, warum?, das m&#252;sste analysiert werden.</p>
<p>Der Einsturz bei der U-Bahn wurde zuerst mit fehlenden den techn. Vorschriften, dann den diebischen Hilfsarbeitern begr&#252;ndet – so konnte man in der Presse lesen -<br />
nicht mit Fehlleistungen von Ingenieuren aus Verwaltung und Wirtschaft. Tragisch bei diesen Vorf&#228;llen h&#246;rt man in der Fachwelt sp&#246;ttisch: „die Gutachter und Gerichte werden es richten“.<br />
Die Vorschriften sind nach meinem Kenntnisstand alle mal ausreichend. Woran es fehlt ist „der Wille zum ingenieurm&#228;&#223;igen Denken” und Verantwortung tragen, dazu<br />
braucht man das „Vier-Augen-Prinzip”, ein allwissendes g&#246;ttliches Genie ist der Ingenieur nicht, das sind andere.</p>
<p>Noch ein Res&#252;mee, in der Praxis – Industrie- und Ingenieurbau habe ich als sogenannter Einzelk&#228;mpfer sehr darauf geachtet, dass ich gute und unabh&#228;ngige Pr&#252;f-Ingenieure auf der Gegenseite, der &#220;berwachung, angeh&#246;rten.<br />
Das Thema ist sehr umfangreich und an diesem Ort schwer ernsthaft zu diskutieren.<br />
Ich hoffe, dass meine spontanen Gedanken hierzu helfen, das „Vier-Augen-Prinzip” zu erhalten .<br />
Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
horst dronia</p>
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