Auf Frauen bauen: Interesse am Projekt auch in Hessen

Das Projekt „Auf Frauen bauen“, das das FrauenForum e. V. Münster und Frau & Beruf im Kreis Warendorf gemeinsam mit der Ingenieurkammer-Bau NRW umsetzt, zieht Kreise. Die Projektleiterinnen Gerlinde Amsbeck und Marithres van Bürk-Opahle waren jetzt in Wiesbaden bei der Ingenieurkammer Hessen zu Gast. Auch in Hessen ist man auf der Suche nach neuen Strategien in Zeiten des Fachkräftemangels. „Die Situation dort ist sehr ähnlich“, so Marithres van Bürk-Opahle. „Ingenieurinnen sind in der Kammer kaum vertreten. Viele weibliche Fachkräfte gehen den Unternehmen vor allem in der Phase der Familiengründung verloren.“

Im Projekt  wird derzeit in NRW die zweite Staffel mit Workshops für Büros und Coachings für Ingenieurinnen durchgeführt. Während die Frauen aus Büros ganz unterschiedlicher Größe miteinander berufliche und Karrierestrategien entwickeln, erarbeiten die Arbeitgeber und Personalverantwortlichen u.a. Ideen, wie sie sich Absolventinnen und erfahrenen Ingenieurinnen als attraktive Arbeitgeber präsentieren.

Derzeit wird geprüft, ob in den Workshops für die Ingenieurbüros zu Themen wie Personalentwicklung und Arbeitgebermarke auch Gäste aus Hessen teilnehmen können.

Kammerpräsident Dr.-Ing. Heinrich Bökamp freut sich über das Interesse aus Hessen: „Personalentwicklung macht nicht an Ländergrenzen halt. Mit dem Projekt ‚Auf Frauen bauen‘ wird das Bewusstsein für die Chancen, aber auch Risiken speziell für Frauen in hervorragender Weise geweckt. Der Erfolg des Projektes wird durch die Erweiterung des Teilnehmerkreises über die Landesgrenze mit neuen Impulsen angereichert.“

www.auf-frauen-bauen.eu

Guten Tag!

Willkommen auf meinem neuen Blog. Mein Name ist Heinrich Bökamp, seit 20. März 2009 bin ich Präsident der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen, der größten berufsständischen Vertretung der Ingenieurinnen und Ingenieure des Bau- und Vermessungswesens in Deutschland.
Bloggen ist etwas Neues für mich, und ich bin schon sehr gespannt auf die Kontakte und Diskussionen, die sich hier ergeben werden. Warum habe ich beschlossen, mich künftig auf diesem Weg zu äußern? Dieses Blog ist keine Alternative zur täglichen Medienarbeit unserer Kammer. Es stellt für mich vielmehr eine zusätzliche Möglichkeit dar, mich aktiv an Diskussionen zu beteiligen und meine Positionen zu politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und berufspolitischen Themen darzulegen.
Anders, als dies bei den klassischen Medien wie Print, TV oder Hörfunk der Fall ist, besteht hier jedoch eine hervorragende Möglichkeit, auch zuzuhören. Sie als Leser dieses Blogs können jederzeit die von mir vertretenen Standpunkte kommentieren. Und genau das fasziniert mich und darauf freue ich mich. Denn ich möchte genau das: Zuhören. Ihre Meinung kennen lernen, mit Ihnen Argumente austauschen. Von Ihnen auf neue Aspekte, Themen und Trends hingewiesen zu werden, das ist mir wichtig. Darum freue ich mich, wenn Sie von der Kommentarfunktion regen Gebrauch machen!
Womit wird sich dieses Blog inhaltlich beschäftigen? In erster Linie natürlich mit den Dingen, die Ingenieurinnen und Ingenieure des Bau- und Vermessungswesens interessieren und beschäftigen: wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, Bildungs- und Hochschulpolitik, Qualität beim Planen und Bauen, Vorschriften, Normen und Regelungen, Fort- und Weiterbildung, internationale Zusammenarbeit. Aber Sie werden auch Beiträge finden über die Aktivitäten unserer Kammer wie beispielsweise unsere Imagewerbekampagne, unsere Veranstaltungen und Aktionen zur Nachwuchsförderung oder schlicht über Neuigkeiten in der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen selbst. Das Themenspektrum steht nicht abschließend fest – wie auch? Es wird sich entwickeln, und es wird sich auch an Ihren Interessen orientieren.
Dieses Blog ist übrigens nicht das Einzige, was wir im Web2.0/3.0 tun. Wir haben kürzlich eine Facebook-Seite eingerichtet. Auch dort können Sie sich jederzeit über die Aktivitäten der IK-Bau NRW informieren. Und wenn Sie keine Neuigkeit verpassen möchten, dann folgen Sie unserer Kammer doch einfach auf Twitter.
Sie sehen: Wir gehen in unserer Kommunikation moderne Wege. Wir tun dies, weil wir zum einen Freude daran haben, Neues auszuprobieren – wie sind schließlich Ingenieure! –, zum anderen, weil „Social Media“ heute für immer mehr Menschen zum Alltag gehört. Und wir sind gerne dort, wo sich die Menschen aufhalten, für die wir uns und die sich für uns interessieren. Denn nur so findet ein Dialog statt.
Ich freue mich auf Sie!
Mit freundlichen Grüßen

Ihr Dr.-Ing. Heinrich Bökamp