Auf Frauen bauen: Interesse am Projekt auch in Hessen

Das Projekt „Auf Frauen bauen“, das das FrauenForum e. V. Münster und Frau & Beruf im Kreis Warendorf gemeinsam mit der Ingenieurkammer-Bau NRW umsetzt, zieht Kreise. Die Projektleiterinnen Gerlinde Amsbeck und Marithres van Bürk-Opahle waren jetzt in Wiesbaden bei der Ingenieurkammer Hessen zu Gast. Auch in Hessen ist man auf der Suche nach neuen Strategien in Zeiten des Fachkräftemangels. „Die Situation dort ist sehr ähnlich“, so Marithres van Bürk-Opahle. „Ingenieurinnen sind in der Kammer kaum vertreten. Viele weibliche Fachkräfte gehen den Unternehmen vor allem in der Phase der Familiengründung verloren.“

Im Projekt  wird derzeit in NRW die zweite Staffel mit Workshops für Büros und Coachings für Ingenieurinnen durchgeführt. Während die Frauen aus Büros ganz unterschiedlicher Größe miteinander berufliche und Karrierestrategien entwickeln, erarbeiten die Arbeitgeber und Personalverantwortlichen u.a. Ideen, wie sie sich Absolventinnen und erfahrenen Ingenieurinnen als attraktive Arbeitgeber präsentieren.

Derzeit wird geprüft, ob in den Workshops für die Ingenieurbüros zu Themen wie Personalentwicklung und Arbeitgebermarke auch Gäste aus Hessen teilnehmen können.

Kammerpräsident Dr.-Ing. Heinrich Bökamp freut sich über das Interesse aus Hessen: „Personalentwicklung macht nicht an Ländergrenzen halt. Mit dem Projekt ‚Auf Frauen bauen‘ wird das Bewusstsein für die Chancen, aber auch Risiken speziell für Frauen in hervorragender Weise geweckt. Der Erfolg des Projektes wird durch die Erweiterung des Teilnehmerkreises über die Landesgrenze mit neuen Impulsen angereichert.“

www.auf-frauen-bauen.eu

Wir knüpfen das Netz der Ingenieurinnen und Ingenieure in NRW noch enger

Die Ingenieurkammer-Bau NRW hat ihren Sitz in Düsseldorf. Das dient der Nähe zu den landespolitischen Entscheidungsträgern, zum Parlament und zur Landesregierung sowie der Tuchfühlung auf Augenhöhe zu den großen Landesbehörden. Das ist wichtig und richtig.
Die Mitglieder unserer Kammer sind selbstverständlich in ganz NRW zu Hause. Für uns bedeutet dies oft einen Spagat: Sowohl unsere Geschäftsstelle als auch die Ingenieurakademie West e.V. haben ihre Schwerpunkte, allein schon aus logistischen Gründen, am Sitz der Kammer. Dennoch wollen wir vermehrt in allen Regionen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes unterwegs und aktiv sein. Weil wir nicht erwarten, dass die Mitglieder ausschließlich zu uns kommen – vielmehr gehen wir auf unsere Mitglieder zu. Das entspricht unserem Selbstverständnis als Dienstleister für die Ingenieurinnen und Ingenieure des Bau- und Vermessungswesens in NRW.
Wir haben aus diesem Grund im laufenden Jahr unsere regionalen Aktivitäten bereits weiter ausgebaut und werden dies auch konsequent weiter ausbauen. Bereits die Herbst-Sitzung unserer Vertreterversammlung 2010 in Olpe, die ja erstmalig außerhalb von Düsseldorf stattgefunden hatte, hat gezeigt, dass wir damit zusätzlich auch eine gute Resonanz in der örtlichen Presse erzielen können. Die Ingenieur-Frühstücke, die es in diesem Jahr als „Erfahrungsaustausch: Ingenieurgespräche“ wieder gibt, haben bei den ersten drei Terminen in Aachen, Detmold und Duisburg sehr großen Anklang gefunden. Auch diese Reihe werden wir natürlich weiter fortsetzen. Mit großen Veranstaltungen wie unseren Messe-Präsenzen oder dem „Ingenium“ sind wir ohnehin in anderen Regionen aktiv. Mit all unseren Programmen und Projekten im schulischen Bereich sowie bei der Nachwuchsförderung – sei es durch unsere Leonardo-Brücken-Aktionen, „Kinderwege in der Stadt“ oder durch unsere Aktivitäten an und mit den Hochschulen und den Studierenden (z.B. ID. Die Nachwuchsinitiative) gelingt uns die NRW-weite Präsenz schon seit langem sehr gut.
Doch all das sollte keine „Einbahnstraße“ sein. Wir sind auf Ihre Mitwirkung angewiesen. Als Kammer können wir – das ist uns allein schon aus Kapazitätsgründen nicht möglich – nicht alle Themen und Veranstaltungen in NRW im Blick behalten. Wir können nicht jede politische oder berufspolitische Diskussion, die lokal oder regional geführt wird, in der Flut der täglich entstehenden Nachrichten „entdecken“. Unsere Monitoring-Instrumente sind zwar gut und unsere Kontakte sind weit verzweigt, aber alles bekommen wir dennoch nicht mit.

Daher meine herzliche Bitte: Wenn Sie irgendwo der Schuh drückt, wenn Sie glauben, dass es wichtig wäre, dass sich Ihre Kammer in eine Diskussion vor Ort einmischt, wenn Sie der Ansicht sind, dass es in Ihrer Kommune eine Veranstaltung gibt, bei der die Präsenz der Kammer wichtig wäre: Sagen Sie es uns! Denn die Kammer ist kein Selbstzweck. Sie ist dafür da, sich aktiv für die Interessen ihrer Mitglieder einzusetzen. Auf Bundes- und Landesebene, aber eben auch vor Ort in den Regionen oder in den Kommunen.
Und so schließt sich, denke ich, ein wichtiger Kreis. Wir sorgen mit weiteren Veranstaltungen und Möglichkeiten zum gegenseitigen kollegialen Austausch dafür, dass das Netzwerk der Ingenieurinnen und Ingenieure des Bau- und Vermessungswesens in NRW neue starke Knoten erhält. Und Sie wirken mit Ihrem Engagement daran mit, dass die einzelnen Seile unseres Netzes stärker und belastbarer werden.
Sie wissen ja: Ein Netz dient dazu, etwas „herauszuziehen“. Sie können aus dem Kammer-Netzwerk viel herausziehen: Informationen, Fachwissen und Kontakte. Nutzen Sie diese Möglichkeit. Es lohnt sich in vielerlei Hinsicht.

 

Argumente brauchen eine Basis, Planung braucht Grundlagen: Statistische Daten zum Bau- und Vermessungswesen in NRW

Wenn man politisch argumentiert, lautet die erste Frage des Gegenübers nicht selten „Können Sie das belegen, gibt es dafür Zahlen?“. Wenn man sich mit der Geschäftsentwicklung seines Unternehmens befasst, steht man oft vor derselben Problematik: Wie komme ich an fundiertes Zahlenmaterial und an belastbare Aussagen über konjunkturelle Entwicklungen der Branche, allgemeine Trends oder die Situation am Arbeits- und Ausbildungsmarkt?
 
Unsere Kammer hat nun erstmals ein umfassendes Zahlenwerk vorgelegt, das all diese Daten zusammenfasst und auswertet. Im Auftrag der IK-Bau NRW hat das renommierte Institut Hommerich Forschung aus Bergisch Gladbach die für NRW zur Verfügung stehenden Zahlen und Daten des Bau- und Vermessungswesens zusammengetragen und analysiert. Entstanden ist dadurch eine wichtige Standortbestimmung für unseren Berufsstand. Denn die Ergebnisse werden dort, wo es sinnvoll ist, mit den Daten anderer Bundesländer und dem Bund insgesamt in Bezug gesetzt. Wirtschaftliche Kennwerte, strukturelle Daten und organisatorische Besonderheiten lassen sich somit hervorragend vergleichen und damit objektiv einordnen und bewerten.
 
Wir freuen uns, dass wir unseren Mitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit diese umfangreiche Studie nun präsentieren können. Sie ist Grundlage für vieles: für die politische und berufspolitische Argumentation ebenso wie für die Planung und strategische Ausrichtung der Ingenieurbüros und -unternehmen. Denn Aussagen zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sind ebenso enthalten wie zu allgemeinen Kennzahlen der Bauwirtschaft (Auftragseingänge, Baugenehmigungen etc.).
 
Die rund 150 Seiten starke Studie „Statistische Informationen zum Bau- und Vermessungswesen in Nordrhein-Westfalen“, die in unserer Reihe „Sachdienliche Hinweise“ erschienen ist, bildet somit eine informative Lektüre für all diejenigen, die sich mit den Entwicklungen und Perspektiven des eigenen Berufsstandes und der Branche insgesamt beschäftigen möchten. Auf die einzelnen Analysen hier im Detail einzugehen, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Aber ich verweise an dieser Stelle gerne auf die Internetseite unserer Kammer, dort haben wir einige Details näher erläutert.
 
Für eine umfassende Information sollten Sie sich einfach in die Studie vertiefen. Die Kammergeschäftsstelle sendet Sie ihnen gerne gegen eine Schutzgebühr von 6,00 Euro zzgl. Porto zu. Rufen Sie an (Telefon 0211 13067-122) oder schicken Sie eine Mail mair@ikbaunrw.de).
 
Natürlich stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne zur Verfügung, wenn Sie weitere Fragen zur Studie haben. Und selbstverständlich können wir einzelne Aspekte auch gerne hier in den Kommentaren dieses Blogs diskutieren – ich freue mich auf Ihre Einschätzungen und Argumente!
 
 

Ein engagierter Berufsstand braucht eine leistungsstarke Kammer

Wir werben. Das ist an sich noch nichts besonderes, denn wir werben jeden Tag: für die Leistungen unserer Kammermitglieder, für unsere berufspolitischen Überzeugungen, für akzeptable organisatorische, technische und finanzielle Rahmenbedingungen, innerhalb derer wir unseren Beruf ausüben können, und wir werben noch für vieles mehr.

Dennoch ist es diesmal anders. Denn die Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen wirbt seit einigen Wochen in einer Kampagne um Mitglieder. Wir möchten, dass unsere Kammer eine einflussreiche Kammer bleibt. Wir sind die größte Ingenieurkammer in Deutschland, unsere Argumente finden in Politik und Gesellschaft Gehör, wir stehen wirtschaftlich solide da, wir sind eine große, starke und kompetente Kammer. Eine Kammer, die einen umfassenden Service bietet. Daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern!

Die Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen ist eine Kammer der Möglichkeiten. Wir kümmern uns als „mitgliederstarke Kammer“ um die Belange aller Ingenieurinnen und Ingenieure des Bau- und Vermessungswesens in NRW. Unsere Kammer ist ein starkes Netzwerk für die Mitglieder und eine leistungsfähige Lobby für deren Interessen. Wir möchten, dass dies so bleibt. Und wir sind uns sicher, dass auch unsere Mitglieder daran ein großes Interesse haben.

Als leistungsstarke Kammer bieten wir unseren Mitgliedern einen umfassenden Service – und Ingenieure haben von einer Mitgliedschaft Vorteile, die sich in Euro und Cent auszahlen. Aber nicht nur das. Zum einen werden Kammermitglieder, sofern sie das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, automatisch Mitglied im Versorgungswerk und profitieren damit von attraktiven Angeboten zur Absicherung bestimmter Risiken wie beispielsweise einer Berufsunfähigkeit. Außerdem gelten für Kammermitglieder Sonderkonditionen und Rahmenverträge der Bundesingenieurkammer und des Verbands Freier Berufe in den unterschiedlichsten Bereichen. Ein Blick darauf lohnt sich in jedem Fall.

Doch nicht nur finanzielle Aspekte sind es, die eine Kammermitgliedschaft interessant machen. Die IK-Bau NRW bietet zahlreiche Möglichkeiten an, sich beruflich weiter zu qualifizieren. Selbstverständlich bietet unsere Ingenieurakademie West e.V. die notwendigen Seminare, um sich das hierzu jeweils erforderliche Wissen aneignen zu können. Und das Programm der Akademie (selbstverständlich erhalten Kammermitglieder eine Ermäßigung bei den Teilnahmegebühren) bietet noch weit mehr. Fachliches Können, unternehmerisches Handeln, rechtliches und finanztechnisches Wissen – zu all diesen Aspekten gibt es Vorträge, Seminare und Workshops. Und das nicht nur am Sitz der Kammer in Düsseldorf, sondern auch an anderen Standorten in NRW.

Als berufsständische Vertretung aller Ingenieure des Bau- und Vermessungswesens in NRW stehen wir dafür, unseren Mitgliedern alle für die Berufsausübung notwendigen Informationen aktuell und umfassend zukommen zu lassen. Das ist bei der Fülle der relevanten Informationen nicht immer leicht. Aber wir haben viele verschiedene Informationskanäle und Medien geschaffen, um dieser Herausforderung zu meistern. Kammermitglieder erhalten das Deutsche IngenieureBlatt mit unserem Kammer-Spiegel im Rahmen ihrer Mitgliedschaft kostenfrei. Eine Vielzahl von Publikationen, von Informationsveranstaltungen sowie zahlreiche Seiten im Internet runden unsere Angebote ab. Und falls doch einmal eine Frage offen bleibt – kein Problem. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Geschäftsstelle stehen gerne für Auskünfte zur Verfügung.

Dass wir uns als Körperschaft öffentlichen Rechts in alle gesellschaftlich und berufspolitisch relevanten Themen mit einbringen, wenn es sein muss, auch mit einer durchaus kritischen Stimme, versteht sich von selbst. Dies entspricht unserem Selbstverständnis. Die Meinungsbildung zu all diesen Themen erfolgt in den durch die Mitglieder gewählten Gremien unserer Kammer, angefangen von der Vertreterversammlung über die Ausschüsse bis hin zu Präsidium und Vorstand. Die Mitarbeit in diesen Gremien steht grundsätzlich allen Kammermitgliedern offen.

Wir haben eine umfangreiche Mitgliederwerbeaktion gestartet. Wir werben für unsere Kammer, weil wir überzeugt sind, dass sie gut und wichtig ist und allerhand zu bieten hat. Und wir wünschen uns, dass unsere Mitglieder diese Werbeaktion aktiv unterstützen.