Auf Frauen bauen: Interesse am Projekt auch in Hessen

Das Projekt „Auf Frauen bauen“, das das FrauenForum e. V. Münster und Frau & Beruf im Kreis Warendorf gemeinsam mit der Ingenieurkammer-Bau NRW umsetzt, zieht Kreise. Die Projektleiterinnen Gerlinde Amsbeck und Marithres van Bürk-Opahle waren jetzt in Wiesbaden bei der Ingenieurkammer Hessen zu Gast. Auch in Hessen ist man auf der Suche nach neuen Strategien in Zeiten des Fachkräftemangels. „Die Situation dort ist sehr ähnlich“, so Marithres van Bürk-Opahle. „Ingenieurinnen sind in der Kammer kaum vertreten. Viele weibliche Fachkräfte gehen den Unternehmen vor allem in der Phase der Familiengründung verloren.“

Im Projekt  wird derzeit in NRW die zweite Staffel mit Workshops für Büros und Coachings für Ingenieurinnen durchgeführt. Während die Frauen aus Büros ganz unterschiedlicher Größe miteinander berufliche und Karrierestrategien entwickeln, erarbeiten die Arbeitgeber und Personalverantwortlichen u.a. Ideen, wie sie sich Absolventinnen und erfahrenen Ingenieurinnen als attraktive Arbeitgeber präsentieren.

Derzeit wird geprüft, ob in den Workshops für die Ingenieurbüros zu Themen wie Personalentwicklung und Arbeitgebermarke auch Gäste aus Hessen teilnehmen können.

Kammerpräsident Dr.-Ing. Heinrich Bökamp freut sich über das Interesse aus Hessen: „Personalentwicklung macht nicht an Ländergrenzen halt. Mit dem Projekt ‚Auf Frauen bauen‘ wird das Bewusstsein für die Chancen, aber auch Risiken speziell für Frauen in hervorragender Weise geweckt. Der Erfolg des Projektes wird durch die Erweiterung des Teilnehmerkreises über die Landesgrenze mit neuen Impulsen angereichert.“

www.auf-frauen-bauen.eu

Workshop-Reihe startet am 25. Januar

Was macht mich als Arbeitgeber aus? Warum sind die Arbeitsplätze in meinem Unternehmen attraktiv? Wer auf diese Fragen eine Antwort findet, könnte auch einem anderen Thema in Sachen Personal näherkommen: Wir würden gern mehr Ingenieurinnen einstellen. Aber die Frauen bewerben sich nicht.

„Employer Branding. Auf dem Weg zur Arbeitgebermarke“ heißt einer von vier Workshops im Programm „Auf Frauen bauen!“. Zugeschnitten auf die Fragen kleiner und mittlerer Ingenieurbüros wird hier gezielt an Strategien gearbeitet, um in Personalmarketing und -entwicklung stärker die Perspektiven und Bedürfnisse weiblicher Bewerberinnen und Mitarbeiterinnen zu berücksichtigen. Denn während viele Büros über einen Ingenieur- und Fachkräftemangel klagen, steigt an den Hochschulen die Zahl der Absolventinnen im Bauingenieurwesen. So hat sich in den vergangenen vier Jahren die Zahl der Studienanfängerinnen sogar verdoppelt. Von diesem Potenzial können die Ingenieurbüros profitieren – um offene Stellen zu besetzen, aber auch, um im Projektmanagement stärker mit gemischten Teams erfolgreich zu sein. Denn dass diese effektiver sind, hat u. a. die Unternehmensberatung McKinsey errechnet. Mit mehr als drei Frauen im Vorstand erwirtschafteten die untersuchten Betriebe eine 53 Prozent höhere Rendite.
Die IK-Bau NRW ist Kooperationspartner im Projekt „Frauen fördern – Fachkräfte entwickeln“. Die Teilnahme an den Workshops, die ab Ende Januar stattfinden, ist kostenfrei. Die Themen und Termine 2013 im Überblick (Infos und Anmeldung: www.auf-frauen-bauen.de):
• 25. Januar: Arbeitszeitmodelle und Personalstrategien
• 15. März: Der Arbeitgeber als Marke – Employer Branding und Akquisestrategien
• 14. Juni: Personalentwicklung und Führungskompetenz
• 13. September: Joker-Workshop für konkrete betriebliche und strategische Fragen

Ein engagierter Berufsstand braucht eine leistungsstarke Kammer

Wir werben. Das ist an sich noch nichts besonderes, denn wir werben jeden Tag: für die Leistungen unserer Kammermitglieder, für unsere berufspolitischen Überzeugungen, für akzeptable organisatorische, technische und finanzielle Rahmenbedingungen, innerhalb derer wir unseren Beruf ausüben können, und wir werben noch für vieles mehr.

Dennoch ist es diesmal anders. Denn die Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen wirbt seit einigen Wochen in einer Kampagne um Mitglieder. Wir möchten, dass unsere Kammer eine einflussreiche Kammer bleibt. Wir sind die größte Ingenieurkammer in Deutschland, unsere Argumente finden in Politik und Gesellschaft Gehör, wir stehen wirtschaftlich solide da, wir sind eine große, starke und kompetente Kammer. Eine Kammer, die einen umfassenden Service bietet. Daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern!

Die Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen ist eine Kammer der Möglichkeiten. Wir kümmern uns als „mitgliederstarke Kammer“ um die Belange aller Ingenieurinnen und Ingenieure des Bau- und Vermessungswesens in NRW. Unsere Kammer ist ein starkes Netzwerk für die Mitglieder und eine leistungsfähige Lobby für deren Interessen. Wir möchten, dass dies so bleibt. Und wir sind uns sicher, dass auch unsere Mitglieder daran ein großes Interesse haben.

Als leistungsstarke Kammer bieten wir unseren Mitgliedern einen umfassenden Service – und Ingenieure haben von einer Mitgliedschaft Vorteile, die sich in Euro und Cent auszahlen. Aber nicht nur das. Zum einen werden Kammermitglieder, sofern sie das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, automatisch Mitglied im Versorgungswerk und profitieren damit von attraktiven Angeboten zur Absicherung bestimmter Risiken wie beispielsweise einer Berufsunfähigkeit. Außerdem gelten für Kammermitglieder Sonderkonditionen und Rahmenverträge der Bundesingenieurkammer und des Verbands Freier Berufe in den unterschiedlichsten Bereichen. Ein Blick darauf lohnt sich in jedem Fall.

Doch nicht nur finanzielle Aspekte sind es, die eine Kammermitgliedschaft interessant machen. Die IK-Bau NRW bietet zahlreiche Möglichkeiten an, sich beruflich weiter zu qualifizieren. Selbstverständlich bietet unsere Ingenieurakademie West e.V. die notwendigen Seminare, um sich das hierzu jeweils erforderliche Wissen aneignen zu können. Und das Programm der Akademie (selbstverständlich erhalten Kammermitglieder eine Ermäßigung bei den Teilnahmegebühren) bietet noch weit mehr. Fachliches Können, unternehmerisches Handeln, rechtliches und finanztechnisches Wissen – zu all diesen Aspekten gibt es Vorträge, Seminare und Workshops. Und das nicht nur am Sitz der Kammer in Düsseldorf, sondern auch an anderen Standorten in NRW.

Als berufsständische Vertretung aller Ingenieure des Bau- und Vermessungswesens in NRW stehen wir dafür, unseren Mitgliedern alle für die Berufsausübung notwendigen Informationen aktuell und umfassend zukommen zu lassen. Das ist bei der Fülle der relevanten Informationen nicht immer leicht. Aber wir haben viele verschiedene Informationskanäle und Medien geschaffen, um dieser Herausforderung zu meistern. Kammermitglieder erhalten das Deutsche IngenieureBlatt mit unserem Kammer-Spiegel im Rahmen ihrer Mitgliedschaft kostenfrei. Eine Vielzahl von Publikationen, von Informationsveranstaltungen sowie zahlreiche Seiten im Internet runden unsere Angebote ab. Und falls doch einmal eine Frage offen bleibt – kein Problem. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Geschäftsstelle stehen gerne für Auskünfte zur Verfügung.

Dass wir uns als Körperschaft öffentlichen Rechts in alle gesellschaftlich und berufspolitisch relevanten Themen mit einbringen, wenn es sein muss, auch mit einer durchaus kritischen Stimme, versteht sich von selbst. Dies entspricht unserem Selbstverständnis. Die Meinungsbildung zu all diesen Themen erfolgt in den durch die Mitglieder gewählten Gremien unserer Kammer, angefangen von der Vertreterversammlung über die Ausschüsse bis hin zu Präsidium und Vorstand. Die Mitarbeit in diesen Gremien steht grundsätzlich allen Kammermitgliedern offen.

Wir haben eine umfangreiche Mitgliederwerbeaktion gestartet. Wir werben für unsere Kammer, weil wir überzeugt sind, dass sie gut und wichtig ist und allerhand zu bieten hat. Und wir wünschen uns, dass unsere Mitglieder diese Werbeaktion aktiv unterstützen.